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12.06.2015
Der 34. Spieltag in der Übersicht: Das Finale um den Klassenerhalt

Am Sonntag ab 15 Uhr startet der letzte Spieltag in der Oberliga Westfalen. Während das Aufstiegsrennen nahezu entschieden ist und der TuS Erndtebrück sich schon auf die Meisterschaftsfeier vorbereitet, steht das Fernduell um den Klassenerhalt zwischen Westfalia Herne und dem SV Zweckel noch an. Der SV Zweckel muss gegen den SC Roland gewinnen, um noch an Westfalia Herne (Auswärts gegen den ASC 09 Dortmund) vorbeiziehen zu können. Ein Erfolg der Herner würde für den SV jedoch den Abstieg in die Westfalenliga bedeuten.

 

Der TuS Endtebrück will im letzten Heimspiel gegen den FC Gütersloh die Meisterschaft perfekt machen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wäre das auch bei einer Niederlage der Fall, denn der Tabellenführer müsste einen Vorsprung von drei Zählern und 18 Toren auf Rot Weiss Ahlen einbüßen – ein eigentlich unmöglicher Fall. Trotzdem will die Elf von Florian Schnorrenberg die Saison positiv abschließen und nochmal einen Dreier einfahren. Neben dem bereits gesicherten Aufstieg in die Regionalliga West würden die Wittgensteiner im DFB-Pokal auf den neuen Erstligisten Darmstadt 98 treffen.

 

Nachziehen will an diesem Sonntag auch Rot Weiss Ahlen. Ein Punktgewinn beim SuS Neuenkirchen würde reichen, um den Aufstieg in die Regionalliga feiern zu können. Allerdings kann sich die Antwerpen-Elf noch nicht sicher sein. Bei einer Niederlage und einem Sieg von Westfalia Rhynern wären die Hammer aufgrund der besseren Tordifferenz auf Position zwei. Außerdem bewiesen die Neuenkirchener schon im Hinspiel, dass sie ein Favoritenschreck sein können: Mit 2:0 gewann der SuS im Wersestadion und auch der TuS Erndtebrück ging gegen die Wehmschulte-Elf schon leer aus.

 

Westfalia Rhynern hat derweil nur noch geringe Chancen auf den Aufstieg. Im Gastspiel beim SV Lippstadt braucht die Mehnert-Elf einen Dreier, um Rot Weiss Ahlen noch einmal angreifen zu können. Die Regionalligalizenz wurde den Hammern jedoch noch nicht erteilt, darum wäre ein Aufstieg auch auf Platz zwei noch nicht in trockenen Tüchern. Für die Lippstädter steht eine Niederlage am letzten Spieltag gar nicht zur Diskussion. Bei der Verabschiedung des langjährigen Trainers Daniel Farke soll der Bruchbaum noch einmal in ein Tollhaus verwandelt werden. Zudem wäre die Serie von 20 Spielen ohne Niederlage möglich.

 

Im Kampf um den Abstieg ist auch der SV Zweckel noch nicht abgeschrieben. Die Appelt-Elf setzt im Heimspiel gegen den SC Roland alles auf eine Karte. Bei einem Sieg können die Gladbecker noch auf einen Nicht-Abstiegsplatz vorrücken. Dafür muss jedoch Westfalia Herne im Gastspiel beim ASC 09 Dortmund verlieren. Derzeit liegt die Mannschaft von Holger Wortmann mit 28 Zählern und einer Tordifferenz von 38:66 Toren auf Platz 17. Zweckel hingegen hat sich 26 Punkte erspielt und weist eine Tordifferenz von 30:59 auf. Der SVZ würde bei einem Herner Remis nur dann auf Rang 17 vorrücken, wenn der Sieg der Appelt-Elf mit zwei Toren Unterschied ausfällt.

 

Die TSG Sprockhövel hat den Klassenerhalt erst am vergangenen Spieltag sichern können. Gegen Arminia Bielefeld II wird Trainer Robert Wasilewski verabschiedet. Dafür soll am heimischen Baumhof zum Abschluss noch einmal ein Sieg gefeiert werden. Die Arminia, die die Titelverteidigung schon nach der verkorksten Hinrunde abhaken konnte, verbesserte sich in der Rückserie auf Rang acht. Bei einem Punktgewinn kann die Scherning-Elf noch auf Position sieben vorrücken.

 

In seiner vorerst letzten Partie in der Oberliga Westfalen empfängt der VfB Hüls noch einmal den FC Eintracht Rheine. Die Kaya-Elf möchte sich mit einem Erfolgserlebnis aus der fünfthöchsten Spielklasse verabschieden, bevor der Schritt zurück in die Bezirksliga angetreten wird. Die Eintracht kann ihrerseits bei einem Erfolg noch den Sprung auf Position neun schaffen.

 

Die Hammer SpVg hat sich nach dem Trainerwechsel gefangen und plant bereits für die neue Saison. Gegen den TuS Ennepetal soll die Rückrunde mit einem Sieg beendet werden – damit wäre auch der fünfte Platz in der Rückrundentabelle noch zu erreichen. Die Mannschaft von Imre Renji pendelte in der Rückserie konstant zwischen Platz elf und acht. Vor dem letzten Saisonspiel belegt der TuS Rang zehn. Mit einem Auswärtssieg können die Ennepetaler noch an der Spielvereinigung vorbeiziehen.

 

Bereits am 3. Juni bestritten die Spvgg Erkenschwick und der SuS Stadtlohn ihre Partie des 34. Spieltags. Mit 1:1 (1:1) trennten sich beide Teams am Stimberg. Stefan „Ö“ Oerterer brachte die Hausherren in Führung (25.), ehe Josse Gerick fast mit dem Halbzeitpfiff den Ausgleich markierte. Mit 30 Treffern führt Oerterer die Torschützenliste an. Die Torjägerkanone kann ihm fast niemand mehr nehmen. Lediglich Damir Ivancicevic liegt fünf Treffer hinter „Ö“. Dieser bräuchte allerdings einen Sahnetag, um mit dem „Schwicker“ noch gleichziehen zu können.

 

Mauritz Beule (www.oberliga-westfalen.de)


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